Bayern sagt Nein zu Mario Gomez
Ist das nur ein Poker der Bayern Chefs oder wollen sie den VFB Start tatsächlich nicht aus Stuttgart nach München locken. Hat man vor einigen Monaten noch heftigst mit dem Torjäger geflirtet, so heißt es nun aus München man könne in Zeiten der Finanzkrise keinen Transfer von 30 Millionen Euro tätigen. Nach Aussagen des FC Bayern München soll sich Mario Gomez also zur nächsten Saison kein Bayern Trikot überziehen. Stuttgart glaubt allerdings nicht an das vorgespielte Desinteresse. Man wolle nur den Marktwert von Mario Gomez drücken und die Öffentlichkeit beruhigen. Nach 53 Einsätzen im Jahr 2008 wollte Mario Gomez endlich abschalten und flüchtete mit seiner Freundin Sylvia weit weg Richtung Indischer Ozean auf die Malediven. Doch auch auf der Wunderschönen Urlaubsinsel konnte er nie wirklich abschalten und musste immer zu an Fussball denken. Gomez sollte die Finanzkrise ja eigentlich nicht kümmern. Doch auch an dem Stürmer des VFB Stuttgart geht die weltweite Finanzkrise nicht spurlos vorbei. Mario Gomez weiß genau, dass den Vereine das Geld ausgeht und somit weniger Spielraum für Transfers bleibt. Die Vereine müssen schon genau überlegen, für wen sie das Geld ausgeben oder wie sie dieses anlegen. Seine persönliche Karriere-Planung sah vor, dass er im Sommer zu einem internationalen Top-Klub wechselt. Für dieses Vorhaben ließ sich der Stürmer vom VFB Stuttgart eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag schreiben. Die Ausstiegsklausel beträgt allerdings 35 Millionen Euro, und wer will diesen enorm hohen Betrag in Zeiten wie diesen schon ausgeben? Die Bayern vielleicht? Denkbar wäre es jedenfalls. Diese Klausel ist aber nicht relevant, da sie nur für ein Angebot aus dem Ausland gilt. Die Stuttgarter würden wohl aber auch die 35 Millionen der Bayern nicht ablehnen. Bayern Aufsichtsrats-Boss Franz Beckenbauer ist der Stürmer zu teuer. Dieser hält Mario Gomez zwar für einen Klasse-Stürmer, 30 Millionen oder mehr würde er aber nicht für ihn ausgeben. Ohne das OK des Franz Beckenbauer läuft bei Bayern nichts, der Big Boss muss alle Transfers mit dem Aufsichtsrat abstimmen. 2007 wurden für die Stars Franck Ribéry, Miro Klose, Luca Toni und Marcell Jansen 70 Millionen frei gegeben. Transfers in dieser Größenordnung wird es dieses Jahr beim FC Bayern München allerdings nicht geben. Ob die Bayern wirklich vorsichtiger geworden sind, oder ob alles tatsächlich nur ein Bluff ist, bleibt abzuwarten. VFB-Manager Horst Held muss bei den Aussagen von Beckenbauer nur schmunzeln. Grundsätzlich soll Mario Gomez nicht abgegeben werden. Nur bei einem Top-Angebot wird man sich eine Transferfreigabe überlegen. Ansonsten bleibt Gomez bei Stuttgart und wird versuchen den Verein aus der Krise zu schießen. Gomez hatte sich bei der EM 2008 nicht weiterentwickeln können. Vielleicht täte ihm ein Bisschen Ruhe und eine ruhige Saison beim VFB ganz gut für seine sportliche Entwicklung. Mario Gomez ist ja noch sehr jung auch noch einen Vertrag bis 2012.